So haben wir schon geholfen

Owambo Girls

Dosantar und Kornelia sind zwei Owambo-Mädchen, die 2009 aus dem Norden Namibias nach Windhoek gekommen sind, um ihre Schulausbildung fortzusetzen. Sie sind beide Waisen und lebten in ärmlichen Verhältnissen bei den Großmüttern. Zwei engagierte Betreuer  vor Ort lernten sie kennen und fördern seither ihre schulische und berufliche Ausbildung mit Spendengeldern.

Mittlerweile konnte die eine ihr Medizinstudium beenden, die andere befindet sich in Ausbildung zur Krankenschwester.

Dosantar ist 18 Jahre alt und hat 2010 als beste Schülerin der Combretum Schule die 12. Schulstufe abgeschlossen und macht seit Anfang 2011 ein Vorbereitungsjahr an der Universität Namibia, um in weiterer Folge Medizin zu studieren. Kornelia ist derzeit in der 11. Klasse und möchte Krankenschwester werden. Onghalo finanziert seit 2009 die Ausbildungs- und Fixkosten der beiden Mädchen und wird das auch 2011 tun: Bücher und Schuluniform für Kornelia, Studienunterlagen für Dosantar, die Kosten für einmalige Anschaffungen (z.B. Bettwäsche  im Studentenheim) und Arztkosten je nach Notwendigkeit.

Vorort wird das Projekt von dem engagierten Ehepaar Clarisse und Michael Linke geleitet und kontrolliert. Es besteht seit Beginn ein regelmäßiger Mailkontakt, und wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit.

Weitere Information zu diesem Projekt

Projekt „Patenkind Äthiopien“

Onghalo unterstützt das Projekt „Patenkind Äthiopien“ von Dr. Asrate Zemede, einem äthiopischen Arzt aus Wien, der inzwischen etwa 80 Patenkinder betreut. Der Verein hat seit Anfang 2010 die Patenschaft für die 5 Geschwister Abe in Nazreth, Äthiopien, übernommen: Besufekad (4 Jahre), Fikirte (12 Jahre), Yordanos (14 Jahre), Anteneh (17 Jahre) und Habtanu (19 Jahre) sind Halbwaisen, die mit ihrem Vater leben und aus finanziellen Gründen keine Schule besuchen konnten. Nun können diese fünf Kinder und Jugendliche bis zum Abschluss die Schule besuchen und sich in weiterer Folge durch ihre Ausbildung ein eigenständiges Leben ermöglichen. Pro Kind werden derzeit etwa 150 Euro pro Jahr benötigt, um Ausbildung und Nebenkosten (Verpflegung, Taschengeld, Basisversorgung) zu decken.
Vor Ort wird das Projekt von zwei sehr verlässlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet, die sicher stellen, dass die gesamten Spendenmittel so effizient wie möglich eingesetzt werden.

Das Leben in Äthiopien ist geprägt von bitterer Armut: Die Schule in Nazreth hat 1650 Schüler, die Klassengröße beträgt 50-60 Schüler. Es wird in zwei Blocks (vor- und nachmittags) unterrichtet, da sonst die Räume nicht ausreichen würden. In der Schule gibt es einen Computer, jedoch ohne Internetanschluss. Keiner der Lehrer hat einen privaten Internetanschluss. Die kleine Schulbibliothek ist spärlich bestückt, vor allem im Bereich der Naturwissenschaften gibt es nur vereinzelt Bücher.

HIV ist ein großes Thema. Viele Kinder haben ihre Eltern durch eine Aidserkrankung verloren und HIV Positivität bewirkt auch, dass Kinder ihren Platz in Waisenhäusern verlieren und sich selbst durchbringen müssen. Eine Änderung der Situation scheint jedoch in Sicht, da alle HIV-positiven Kinder derzeit auf staatliche Kosten eine antivirale Therapie erhalten.

Durch dieses tolle Projekt von Dr. Zemede wird es den Kindern ermöglicht, die Schule zu besuchen, um in weiterer Folge ein eigenständiges Leben führen zu können und dadurch eine  bessere Lebensqualität zu erlangen. Wir freuen uns, auch an diesem Projekt teil zu nehmen und die Familie aus Nazreth unterstützen zu können!

Suppenküche für 160 Waisenkinder in Oshakati, Namibia

TKMOAMS ist eine von freiwilligen, lokalen Mitarbeitern geführte Hilfsorganisation, welche im Norden Namibias tätig ist. Das unterstützte Modell von TKMOAMS setzt auf mobile Aidskrankenpflege für HIV Positive / Aidskranke sowie Präventions- und Aufklärungsprogramme in den Dörfern im Raum Oshakati. Ein wesentlicher Teil der Arbeit von TKMOAMS besteht in der Versorgung von mittlerweile rund 600 Aids-Waisenkindern bzw. Kindern, die aufgrund einer eigenen HIV-Infektion oder einer HIV-Infektion ihrer Eltern besonders bedürftig sind. Um das Überleben dieser besonders vulnerablen Kinder zu sichern, betreibt TKMOAMS insgesamt 6 Suppenküchen in den nördlichen Regionen Namibias. Durch die Spendenmittel von Onghalo wird die Suppenküche in Oshakati finanziert. Rund 160 Kinder erhalten somit auch 2011 wieder zumindest 3 volle Mahlzeiten pro Woche.

Gründungshilfe für BEN Bike Shop-Fahrradwerkstatt

Bikeshop

Das Projekt BICYCLE EMPOWERMENT NETWORK Namibia, kurz „BEN Namibia“, importiert gebrauchte Fahrräder aus Industrieländern, repariert sie in Namibia und stattet damit die mobilen HIV-Krankenpfleger von TKMOAMS aus. So können auch Patienten außerhalb von Oshakati regelmäßig besucht und betreut werden. BEN Namibia bildet HIV Positive als „bike-mechanics“ aus, wodurch zusätzlich Einkommen für die Betroffenen generiert wird (sog. „income generating project“). Geschätzte Errichtungskosten für die Fahrradwerkstatt: EUR 2.000,-

Mehr Info zu BEN

Schuluniformen für Aidswaisen

In einer lokalen Werkstätte werden von HIV-positiven Näherinnen Schuluniformen für bedürftige Waisenkinder hergestellt. Die Schul-Uniformen sind Voraussetzung für den Zugang zu Bildungseinrichtungen.

Mitfinanzierung eines Ultraschallgerätes für Geburtsklinik in Sefwi, Ghana

Mehr Durchblick bei werdenden Müttern.

Onghalo beteiligt sich an der Finanzierung eines modernen Ultraschallgerätes der Firma General Electric für die Abteilung für Geburtshilfe eines Krankenhauses in Westghana um Untersuchungen bei akuten, für Mutter und Kind lebensbedrohlichen Zuständen zu ermöglichen.

So können junge Mütter vor schweren perinatalen Komplikationen, manchmal sogar vom Tod bei der Entbindung, bewahrt werden.

Fünf halbwaisen Äthopiern Schulbesuch ermöglicht.

Über einen persönlichen Kontakt zu einem in Wien lebenden äthiopischen Arzt ermöglicht Onghalo fünf halbwaisen Kindern einer Familie in Nazreth den Schulbesuch. Neben dem Schulgeld werden auch die Kosten für eine ausreichende Ernährung und notwendige medizinische Leistungen abgedeckt.

Rehabilitationszentrum für Menschen mit körperlichen Behinderungen in Ongwediva (Namibia)

In einem Land ohne funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem zählen Menschen mit Behinderungen automatisch zu den Ärmsten der Armen. ONGHALO hilft beim Aufbau eines Rehabilitationszentrums.

Idee und Initiative zu diesem in ganz Namibia bisher einzigartigen Projekt gehen zurück auf Tomas Amakali, einem Einheimischen mit langjähriger Berufserfahrung in der Betreuung von Menschen mit körperlichen Behinderungen sowohl in Afrika als auch in Europa.

Unter seiner Leitung wurde 2006 PONDO gegründet, ein Verein mit derzeit 5 hauptamtlichen MitarbeiterInnen.

Ziel von PONDO ist die körperliche, soziale und berufliche Rehabilitation von Menschen mit körperlichen Behinderungen, die in einem Land ohne funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem automatisch zu den Ärmsten der Armen zählen.

Mit Hilfe von Onghalo konnte im letzten Jahr in Ongwediva ein kleines Rehabilitationszentrum zur (kostenlosen) ambulanten und stationären Betreuung von Menschen mit körperlichen Behinderungen aufgebaut werden.

Durch physio- und ergotherapeutische Maßnahmen sowie durch Anleitung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens wie z. B. Körperpflege, Nahrungsaufnahme etc. sollen Mobilität, Unabhängigkeit und damit letztlich auch das Selbstbewusstsein der betroffenen Menschen gefördert werden.

Derzeit können etwa 14 behinderte Menschen von PONDO betreut werden.

Der tatsächliche Bedarf an Betreuungsplätzen ist, wie man sich vorstellen kann, um einiges höher.